INTRO - D/E/PL STARTSEITE-D MONEY IS NOT EVERYTHING (D) STARTSEITE-ENG STARTSEITE-PL BIOGRAFIE-D Meta-Weiß BIOGRAFIE-D (2) BIOGRAFIE- ENG BIOGRAFIE- ENG (2) BIOGRAFIE- ENG (3) BIOGRAFIE-PL BIOGRAFIE-PL (2) BIOGRAFIE-PL (3) PROJEKTE - D PROJEKTE - ENG PROJEKTE - PL PUBLIKATIONEN I - D PUBLIKATIONEN I - PL PUBLIKATIONEN IIa - D PUBLIKATIONEN IIa - PL PUBLIKATIONEN IIb - D PUBLIKATIONEN IIb - PL PUBLIKATIONEN III - D PUBLIKATIONEN III - PL KONTAKT/IMPRESSUM - D KONTAKT/IMPRESSUM - PL HAFTUNGSAUSSCHLUSS HAFTUNGSAUSSCHLUSS - ENG AGB A ROOM - ENG A ROOM - ENG (2) AUSGELÖSCHTE BILDER - D AUSGELÖSCHTE BILDER - PL BERLINER - D BERLINER - PL BERLINER - ENG BERLINER VIDEO BESTANDSAUFNAHME - D BESTANDSAUFNAHME - D (2) BESTANDSAUFNAHME - D (3) BESTANDSAUFNAHME - D (4) BESTANDSAUFNAHME - D (5) BESTANDSAUFNAHME - PL BESTANDSAUFNAHME - PL (2) BESTANDSAUFNAHME - PL (3) BESTANDSAUFNAHME - PL (4) BESTANDSAUFNAHME - PL (5) BILDERTAUSCH - D DAS BETRIFFT DICH - D DAS BETRIFFT DICH - ENG DAS BETRIFFT DICH - PL DAS BETRIFFT DICH VIDEO - D ENKLAVE - D FRAGMENTATION OF MEMORY - D FRAGMENTATION OF MEMORY - PL FRAGMENTATION OF MEMORY - PL (2) FRAGMENTATION OF MEMORY - PL (3) GESPRÄCH IM GRÜNEN BEREICH MACH DIR DEIN EIGENES BILD MEDIATIONS - ENG NOT JUST THE BODY - D REKONSTRUKTION - D RETURN TO SENDER - D RETURN TO SENDER VIDEO - D THEY'VE JUST PULLED OVER THEY'VE JUST PULLED OVER - ENG UNSER GARTEN - D UNSER GARTEN VIDEO - D VIER TAGE LINZ - D VERKAUFSGALERIE - D VERK. Empty Images Unikate - D VERK. Empty Images 2001 - D WAS MACHT EIN TANNENBAUM ALLEIN MACHT - PL VERK. Georgi1 - D VERK. Georgi2 - D VERK. Georgi3 - D VERK. Georgi4 - D VERK. Georgi5 - D VERK. Georgi5b - D VERK. Georgi6 - D WAS MACHT EIN TANNENBAUMDie Idee des Gartens, den man auch als Ort der Kunst verstehen kann, ist zwar ziemlich alt, doch lange in Vergessenheit geraten. In den 80er Jahren gab es eine Phase, in der es sehr angesagt war, den Garten als Naturgarten anzulegen. Obwohl man im Garten mit der Natur, mit ihren Elementen wie Pflanzen, Wasser oder Erde arbeitet, darf man nicht vergessen, dass ein Garten immer ein künstliches Gebilde ist, das von uns Menschen gestaltet wird. Auch Kunst produziert eine künstliche Welt von Dingen, die sich den Naturerzeugnissen nicht einfach anschließen, sondern sich von ihnen dadurch unterscheiden, dass sie oft der Natur bis zu einem gewissen Grade widerstehen. Oftmals werden Produkte unserer Kunstprozesse nicht ohne weiteres in die Natur aufgenommen.Man kann den Garten als Schnittstelle von Natur und Kunst betrachten, wobei man ihn nicht unbedingt nur als Ort der traditionellen Gartenkunst ansehen muss, an dem die Landschaftsarchitekten und Gartenkünstler aktiv sind. Am Anfang des neuen Jahrhunderts ist er vielmehr eine Zone, die Vieles von ungelösten Widersprüchen unseres Lebens wiederspiegelt. Ein zufällig im Sommer auf dem Bürgersteig in Berlin entdeckter Stapel von Tannenbaumzweigen bewegte mich dazu, die Frage zu stellen: Was zum Beispiel geschieht mit der Natur? Wie gehen wir mit der Natur um?Inspiriert durch diese alltägliche Beobachtung, möchte ich jedoch nicht auf klassische Weise den Garten gestalten, um sich zum Beispiel mit der historischen Gartenkunst auseinanderzusetzen. Hinter meinen Implantaten-Objekten verbirgt sich das Konzept der Entfremdung und des Widerspruchs, die unser Leben begleiten.An der Mauer des Steinhöfelgartens werden kleine Glasbehältnisse installiert. Die kleinen künstlichen Tannenbäume, die in manchen von diesen Glasbehältnissen platziert werden, sind gleichzeitig moderne Reliquien und die Einweggläser Reliquienbehältnisse. Als künstlicher Ersatz für die Natur, dienen sie als eine Metapher für aktuelle Entwicklung der Beziehung Natur = Mensch.Meine Installation ist so konzipiert, dass sie erweitert werden kann. Sie ist eine Einladung zur Teilnahme an einem kreativen Arbeitsprozess. Besucher des Steinhöfelgartens werden gebeten, die leeren Glasbehältnisse durch eigene Gegenstände / Objekte zu ergänzen, um ihre Gedanken und Assoziationen zum Thema: Natur, Kunst, Arbeit zum Ausdruck zu bringen.Roland Schefferski DIE SCHNITTSTELLE VON NATUR UND KUNST „Menschen sind bedingte Wesen, weil ein jegliches, womit sie in Berührung kommen, sich unmittelbar in eine Bedingung ihrer Existenz verwandelt. Die Welt, in der die Vita activa sich bewegt, besteht im wesentlichen aus Dingen, die Gebilde von Menschenhand sind; und diese Dinge, die ohne den Menschen nie entstanden wären, sind wiederum Bedingung menschlicher Existenz. Die Menschen leben also nicht nur unter den Bedingungen, die gleichsam die Mitgift ihrer irdischen Existenz überhaupt darstellen, sondern darüber hinaus unter selbstgeschaffenen Bedingungen, die ungeachtet ihres menschlichen Ursprungs die gleiche bedingende Kraft besitzen wie die bedingenden Dinge der Natur...“ --Hannah Arendt, "Viva activa" ROLAND SCHEFFERSKIWAS MACHT EIN TANNENBAUM, DER IM SOMMER DIE STADT NOCH NICHT VERLASSEN HAT, IM HERBST AUF DEM LAND? BIOGRAFIEPROJEKTEPUBLIKATIONENVERKAUFSGALERIEKONTAKT/IMPRESSUM INTERVENTUR DE EN PL Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |